Aktivitäten
06.12.2007
Dänische Rettungsleitstelle Kolding an das DRF-Flight-Following-System Rescue Track angeschlossen
Die dänische Rettungsleitstelle Kolding wurde an das Flight-Following-System „Rescue Track“ der DRF angeschlossen. Damit haben die dänischen Leitstellenmitarbeiter den Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ immer im Blick.
So kann der Niebüller Rettungshubschrauber künftig in Dänemark noch effizienter eingesetzt werden. Mit der Anbindung können nun die dänischen Leitstellenmitarbeiter an ihren Bildschirmen schnell den aktuellen Standort und die Verfügbarkeit von „Christoph Europa 5“ sehen. Die Anbindung bietet vor allem bei Einsätzen von „Christoph Europa 5“ im Grenzgebiet zu Dänemark Vorteile. Fliegt er im Rahmen eines Einsatzes beispielsweise das Krankenhaus der Diakonie Flensburg an, kann die Leitstelle Kolding direkt sehen, ob der Hubschrauber für einen Folgeeinsatz in Dänemark verfügbar ist. Wertvolle Zeit wird gespart, da von Flensburg aus Sonderburg oder Odense wesentlich schneller zu erreichen sind, als vom Luftrettungszentrum Niebüll aus. Insbesondere die Versorgung der Inseln Fyn und Aals im Südosten Dänemarks wird verbessert. „Wenn dort ein Verkehrsunfall passiert, kann der Hubschrauber für den Transport der Verletzten in eine Spezialklinik schnell nachgefordert werden. ‚Rescue Track’ erleichtert unseren Disponenten die Arbeit. Die grenzüberschreitende Luftrettung wird weiter optimiert“, erläutert Leif Wiuff, Luftambulanzchef des dänischen Rettungsdienstbetreibers Falck, die Vorteile der Neuerung.
(Quelle:
DRF)
zurück zur Übersicht